Plotterfolie ist selbstklebende Farbfolie, die im Schneidplotter zu Schriftzügen und Formen geschnitten wird. Sie wird nicht bedruckt – die Farbe steckt im Material.
Unterschieden wird vor allem nach Herstellungsart. Monomere Folien sind günstig und für ebene, kurzlebige Anwendungen gedacht; sie neigen dazu, sich mit der Zeit zusammenzuziehen. Polymere Folien sind formstabiler und halten mehrere Jahre. Gussfolien sind am aufwendigsten hergestellt, lassen sich über Wölbungen und Kanten ziehen und werden deshalb an Fahrzeugen eingesetzt.
Dazu kommen Sonderformen: Milchglasfolie für Sichtschutz an Türen und Trennwänden, reflektierende Folie für Sicherheitsbeschriftungen, Textilfolie für den Textildruck.
Für die Praxis wichtig ist der Untergrund. Glas, lackiertes Blech und glatte Kunststoffe sind unproblematisch, raue oder pulverbeschichtete Oberflächen nicht immer. Und die Haltbarkeitsangaben der Hersteller gelten für senkrechte Flächen – waagerecht in der Sonne altert jede Folie schneller. Beispiele finden Sie unter Schilder und Beschriftung.