Die Web Content Accessibility Guidelines sind der internationale Standard für barrierefreie Websites. Sie sind der fachliche Maßstab, auf den sich Gesetze berufen – auch das deutsche Barrierefreiheitsstärkungsgesetz.
Die Richtlinien gliedern sich in vier Grundsätze: Inhalte müssen wahrnehmbar, bedienbar, verständlich und robust sein. Dazu kommen drei Stufen – A, AA und AAA. Maßgeblich ist in aller Regel Stufe AA; AAA ist für ganze Websites kaum durchzuhalten.
Was das konkret bedeutet, ist weniger abstrakt, als es klingt: ausreichender Farbkontrast, Bedienbarkeit vollständig per Tastatur, sinnvolle Alternativtexte für Bilder, eine saubere Überschriftenstruktur, beschriftete Formularfelder, sichtbare Fokusmarkierungen und Text, der sich vergrößern lässt, ohne dass das Layout zerbricht.
Der weit verbreitete Irrtum ist, Barrierefreiheit sei eine Einbahnstraße für wenige. Tatsächlich profitieren alle davon – gute Kontraste helfen bei Sonnenlicht, klare Struktur hilft beim Überfliegen, und Suchmaschinen lesen eine sauber ausgezeichnete Seite ebenfalls besser.
Wie wir das umsetzen, steht unter barrierefreie Webseiten.